Der TSV - wie geil ist das denn...
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Platz drei: Zur Belohnung gibt es freie Tage

Mit einem 1:0-Auswärtssieg beim Lüneburger SK Hansa geht der TSV Havelse in ein spielfreies Wochenende. Denn anders als sonst üblich steht für die Garbsener in diesem Jahr kein Nachholspiel-Marathon über Ostern auf dem Programm.
Für den Siegtreffer sorgte Noah Plume eine Viertelstunde vor dem Ende. Zuvor war es ein zähes und kampfbetontes Spiel.

Kick and Rush statt Tiki-Taka

Mit etlichen Personalsorgen im Gepäck reiste der TSV-Tross nach Lüneburg. So musste etwa mit Andrej Startsev der etatmäßige Linksverteidiger passen. Noah Plume, der sich in dieser Spielzeit zur Havelser Allzweckwaffe entwickelt hat, sprang stattdessen auf Startsevs Position ein.
Auf dem wohl holprigsten Geläuf der Regionalliga war kein Kombinationsfußball möglich. Das wussten nicht nur die Lüneburger, die als Heimteam freilich an diese Verhältnisse gewöhnt sind und ihren Spielstil dementsprechend wählen. Auch die Elf von Trainer Alexander Kiene war sich dieser Herausforderung bewusst und wählte seinerseits viele hohe Bälle auf die Offensivabteilung, namentlich vor allem Deniz Undav, Deniz Cicek und Daniel-Kofi Kyereh. 
Die Taktik beider Team sorgte bisweilen vor allem für Torgefahr durch Standardsituationen. Beinahe im Minutentakt kam es im Bardowicker Stadion zu Eckbällen, Freistößen oder Einwürfen. Kein Spiel für Fußballästheten, aber eines das Wirkung zeigte.
Felix Vobejda (20., 39.) und Gökhan Isitan (33.) hatten Abschlüsse für die Lüneburger. Doch die Defensivabteilung des TSV machte einen richtig guten Job und ließ aus dem Spiel heraus annähernd nichts zu. Auf der Gegenseite war es im ersten Durchgang vor allem Deniz Undav, der Gefahr ausstrahlte. Einen Freistoß etwa verzog er knapp (27.), in weiteren Szenen war ein Lüneburger Verteidiger gerade noch rechtzeitig zur Stelle.

Allrounder Plume staubt ab

Nach der Pause erwischte zunächst das Team aus Garbsen den besseren Auftakt. Mit Fabian Wenzel kam außerdem frisches Potenzial in die Offensivabteilung der Gäste. Deniz Cicek vergab wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff die bis dato größte Chance des Spiels (53.). 
Dadurch aber wurden der LSK Hansa wieder aktiver und zwang den TSV mittels langer Bälle in die Defensive. Isitan hatte gleich zwei Gelegenheiten (58., 65.), doch wie auch Niklas Hunold (61.) vergab er. Kiene brachte mit Torben Deppe (68.) neues Personal, zudem stellte er nach den Einwechslung von Daniel Degner (72.) um: Plume wechselte von der Linksverteidigerposition ins Mittelfeld - und beide Umstellungen sollten sich nur wenige Augenblicke später auszahlen. 
Denn nach einem Konter kam Deppe zum Abschluss, drosch den Ball an den Pfosten. Im Nachsetzen setzte sich jedoch Plume durch und staubte zum 1:0-Siegtreffer ab (75.). 
In der Folge hatten die Gäste zwar noch einige Bemühungen der Lüneburger zu überstehen, doch scheiterten die Hansestädter an der an diesem Nachmittag einfach nicht zu überwindenden Defensive. 
Und mit einer solch couragierten Kampfesleistung haben sich die Havelser Jungs die freien Ostertage redlich verdient.

So spielte der TSV:

Morten Jensen - Tobias Fölster, Niklas Tasky, Tobias Holm, Noah Plume - Marcel Kohn, Tom Merkens (72. Daniel Degner) - Denis Kina, Deniz Cicek (68. Torben Deppe), Daniel-Kofi Kyereh (46. Fabian Wenzel) - Deniz Undav.

Tore:

0:1 Noah Plume (75.)

Gelbe Karten:

Tobias Fölster (7.), Denis Kina (8.).

Zuschauer:

534

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